A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A-Gemeinde
Gemeinde mit eigenem Verteilungsnetz
Eine A-Gemeinde ist eine Gemeinde, die ein eigenes Verteilungsnetz im
Strom- bzw.
Gasbereich besitzt. Dabei verfügt sie anteilig auch über eigene Erzeugungsanlagen.
SeitenanfangAbbau
Zerfall chemischer Substanzen durch physikalische Einflüsse
Beim Abbau zerfallen chemische Substanzen in einfache
Moleküle. Dies geschieht durch physikalische Prozesse, z.B. durch das Einwirken von Licht oder
Wärme In der Abfallbehandlung spielen diese Prozesse eine große Rolle. So können Schadstoffe umgesetzt oder beseitigt werden. Es können jedoch auch Schadstoffe entstehen, wie z.B. beim Abbau von PVC.
SeitenanfangAbblaseleitung
Die Abblaseleitung dient als Schutzeinrichtung zur Ableitung von kleinen
Gasmengen in einer
Gasdruckregelanlage. Diese Anlage wird zum Ausgleich geringer Druckspitzen genutzt und sichert somit den gewünschten Druck für die nachgelagerten Abnehmer. Darüber hinaus sichert die Einrichtung das frühzeitige Auslösen des
Sicherheitsabsperrventils (SAV) bei kleinen Druckschwankungen.
Seitenanfang Abdampfung
Flüchtigkeit bei Ottokraftstoffen
Aufgrund der Erhitzung des
Kraftstoffsystems während des Fahrbetriebs oder während des Tankens treten Abdampfverluste des Ottokraftstoffes auf. So entwickeln sich in manchen Fahrzeugen beim Fahren Temperaturen im leeren Tank bis zu 100 °C. Unter solchen Bedingungen dampfen leichtflüchtige Komponenten ab und der Dampfdruck im restlichen
Kraftstoff sinkt. Durch Begrenzung der
Kraftstoff-Flüchtigkeit, Vorkehrungen in der Fahrzeugkonstruktion (z.B.
Aktivkohlebehälter) sowie spezielle Einrichtungen bei der Betankungstechnik werden heute die Abdampfungsverluste weitgehend reduziert.
SeitenanfangAbessinierbrunnen
Abfackeln
Verbrennen von überschüssigen
Gasen
Unter Abfackeln versteht man die
Verbrennung überschüssiger oder nicht mehr verwend
barer
Gase, wie sie bei Raffinerien und chemischen Betrieben anfallen. Je nach Montagehöhe wird zwischen Boden- oder
Hochfackeln unterschieden. Um Rauchgasemissionen beim Abfackeln möglichst zu vermeiden, wird häufig
Wasserdampf in den Bereich der Flamme eingeblasen.
SeitenanfangAbfluss
natürliche Bewegung des
Wassers aufgrund der Schwerkraft
Durch die Schwerkraft fließt ein Teil des
Wassers auf und unter der Erdoberfläche. Diese
Wasserbewegung bezeichnet man als Abfluss Auch im
Wasserkreislauf fließt ein Teil des
Wassers zurück.
Wasser, das durch die Schwerkraft zurück fließt wird hier als Abfluss bezeichnet.
SeitenanfangAbgas
gasförmige
Verbrennungsprodukte, die durch
Verbrennungsprozesse entstehen
Die beim
Verbrennungsprozess entstehenden gasförmigen
Verbrennungsprodukte, die das
Gasgerät verlassen, werden Abgase genannt. Zu unterscheiden sind feuchte und trockene Abgase. Das feuchte Abgas beinhaltet den
Wasserdampf der Abgase. Wesentliche Bestandteile des Abgases sind
Stickstoff,
Wasserdampf,
Sauerstoff, Kohlendioxid
SeitenanfangAbgasverluste
Entweichen der an die
Abgase gebunden
Wärmeenergie durch den
Schornstein Die bei der
Verbrennung von Brennstoffen entstehenden warmen
Abgase enthalten ungenutzte
Energie, die durch den
Schornstein in die
Umwelt entweicht. Diese
Wärmemenge wird als
Abgasverlust bezeichnet. Die zulässigen Höchstwerte sind in der 1.
BImSchV festgelegt. In Anlagen mit einer
Nennwärmeleistung über 11 kW wird die Einhaltung der
Grenzwerte jährlich durch das
Schornsteinfegerhandwerk überprüft. Die zu verwendenden
Messgeräte müssen eine Eignungsprüfung bestehen.
SeitenanfangAbgasüberwachungseinrichtung
AÜE
Die AÜE ist ein Bauteil des
Gasgerätes, welches bei
Abgasaustritt aus der
Strömungssicherung in den
Aufstellraum die
Gaszufuhr unterbricht.
SeitenanfangAbluft
abströmende
Luft aus einem Raum
Abluft wird die aus einem Raum abströmende
Luft genannt.
SeitenanfangAbpinseln
Dichtheitsüberprüfung an
Gasinstallationsleitungen
Nach der Installation von
Gasleitungen im Neubaubereich oder Erneuerungsarbeiten an bestehenden Leitungen werden die Rohrverbindungen mit einem schaumbildenden Mittel überprüft. Das an einer undichten Stelle austretende
Gas schäumt dabei das Testmittel auf, so dass eine starke Blasenbildung entsteht, die von außen sicht
bar wird. Oft wird eine Seifenlauge oder Spülmittel verwendet. Es werden jedoch auch eine Vielzahl an Sprays im Handel angeboten.
Seitenanfang Abrechnung
Abrechnung über den Verbrauch des Kunden seitens des
Energieversorgers
Die Abrechnung des Verbrauches eines energieversorgten Kunden erfolgt auf Basis des gemessenen Verbrauchs an der Kundenanlage. Bei der Abrechnung von
Erdgas werden die thermische und die volumetrische
Gasabrechnung unterschieden. Für die
Fernwärme-Abrechnung werden zuerst Gesamtjahreskosten und Gesamtjahresverbrauch benötigt. Die Kosten werden in der Regel nach Grundkosten (Abrechnung nach qm) und nach Verbrauchskosten (Abrechnung nach verbrauchten Einheiten) aufgeteilt. In der Folge werden dann die so ermittelten Kosten durch die Gesamtqm / Gesamteinheiten dividiert, so dass man den Preis pro qm/Einheit erhält. Dieser Preis wird dann mit den qm/Einheiten des Kunden multipliziert. Die Abrechnung des
Stroms erfolgt auf Basis des über den
Zähler ermittelten Verbrauchs in kWh. Der Kunde erhält eine
Jahresabrechnung, die seinen monatlich zu zahlenden Abschlag verrechnet.
SeitenanfangAbschaltvertrag
Erlaubt die Unterbrechung der
Energielieferung an den Kunden durch den
Energieversorger
Der Abschaltvertrag ist ein mit einem Kunden bestehender Vertrag eines
Energieversorgungsunternehmen. Dabei behält sich der Versorger das Recht vor, die
Energielieferung zu unterbrechen. Als Gegenleistung erhält der Kunde günstigere Konditionen. Der Kunde hat dabei meist die Möglichkeit seine
Energieversorgung über einen anderen
Energieträger zu gewährleisten.
SeitenanfangAbschlagszahlung
Teilzahlung einer Gesamtzahlung
Bei der Abschlagszahlung leistet der Schuldner im Allgemeinen eine Teilzahlung der Geldschuld. Im
Energiebereich heißt das, dass der Kunde eine monatliche (oder andere periodische) Teilzahlung leistet und diese in einer
Jahresabrechnung gegen gerechnet wird.
SeitenanfangAbseifen
Absetzbecken
auch Sedimentationsbecken, Sammelbecken zur mechanischen Abtrennung frei verteilter Sinkstoffe aus dem
Wasser Das Absetzbecken ist eine Anlage zur mechanischen Abtrennung frei verteilter Sinkstoffe aus dem
Wasser, welches die Anlagen langsam durchfließt. Bei der
Wasseraufbereitung werden die Becken oder Behälter zur Sedimentation der bei der
Flockung gebildeten Sinkstoffe verwendet. In der
Abwasserreinigung sind es Vorklärbecken (mechanische Reinigungsstufe) oder Nachklärbecken (biologische Reinigungsstufe).
SeitenanfangAbsorber
Bauteile mit geeigneten Materialien, die Stoffe oder
Energie an sich binden können.
Unter einem Absorber versteht man ein Material oder ein Bauelement, in dem die
Energie elektromagnetischer Wellen in
Wärme umgesetzt wird. Die Dämpfungen der gedämpften Leitungen sind anfangs noch sehr klein und nehmen stetig zu, wodurch die Reflexionen sehr klein gehalten werden. Absorber sind meist keilförmig zugespitzte Elemente aus mit Widerstandsmaterial beschichteten Scheiben,
Ferritwerkstoffen und stark dämpfenden
Dielektrika. Hinweis: Für sehr hohe
Leistungen verwendet man
Wasser als
Mikrowellenabsorber (bis 100 kW in
Hohlleitern).
SeitenanfangAbsorption
lat.: bedeutet Aufnahme
Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "in sich aufnehmen". Man versteht darunter die Schwächung der
Energie einer elektromagnetischen Welle beim Hindurchgehen durch ein Material, wobei ein Teil oder die gesamte
Energie an das Material abgegeben oder in andere
Energieformen (z.B.
Wärmeenergie) umgewandelt wird.
SeitenanfangAbspüren
Abwasser
Verbrauchtes
Wasser, das in die
Kanalisation gelangt.
Täglich werden große Mengen
Wasser in Haushalten (zum Waschen, Baden, Kochen und zur Spülung von Toiletten), Industrie-, Handwerks- und Gewerbebetrieben verbraucht. Diese Abwässer werden durch die
Kanalisation in eine
Kläranlage geleitet, wo sie mechanisch (durch Rechen und Siebe), biologisch und zum Teil auch chemisch gereinigt werden. Die gereinigten Abwässer werden in die sogenannten Vorfluter (z.B.
Bach,
Fluss) geleitet. Ohne diese Abwasseraufbereitung wären die Flüsse und Seen völlig verschmutzt und vergiftet. Als Abwasser gilt auch das von befestigten Flüssen abfließende
RegenwasserSeitenanfangAbwasserabgabengesetz
Abk.: AbwAG Regelt die Abgabenzahlung an die Bundesländer.
Das Gesetz von 1976 wurde inzwischen viermal grundlegend überarbeitet. Industriebetriebe oder Kommunen (über die jeweiligen
Kläranlagen), die Abwässer in Öffentliche
Gewässer einleiten, müssen diese Abgabe an die jeweiligen Bundesländer zahlen. Die Höhe der Abgabe richtet sich nach der Schädlichkeit der Abwässer.
SeitenanfangAbwassergebührenkonzept
Konzept der Städte und Kommunen zur
Regelung der
Gebühren für
Abwasser Voraussetzung für das beispielhafte
Abwassergebührenkonzept der Stadt Bonn ist die Trennung der Abgabe in eine Niederschlags- und eine Schmutzwassergebühr. Die Niederschlagswassergebühr richtet sich nach der bebauten oder befestigten, an den Kanal angeschlossenen Flüsse, beispielsweise Haus, Garage,
Hoffläche oder Auffahrt. Die Schmutzwassergebühr bezieht sich auf die Menge des bezogenen Trinkwassers, von dem etwa 90 Prozent nach Gebrauch in die
Kanalisation fließen. Hauseigentümer können durch verschiedene Maßnahmen diese
Gebühren erheblich reduzieren, teilt der Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit. Am meisten spart, wer das
Regenwasser versickern lässt: Bei einem ausreichend großen Grundstück und einer geeigneten Bodenbeschaffenheit kann der Regen in ein Muldensystem, einen Teich oder direkt in den Garten geleitet werden. Für beispielsweise 100 Quadratmeter Dach- und befestigter Grundstücksfläche werden im Schnitt drei
Kubikmeter Versickerungsfläche benötigt. Nach Genehmigung durch die Untere
Wasserbehörde können so etwa 150 ? im Jahr gespart werden. 20 Prozent des Trinkwasser kann ein 4-Personen-Haushalt pro Jahr durch
Regenwasser ersetzen, wenn eine
Regenwasser-Nutzungsanlage, bestehend aus Sammeltank und zweitem Rohrsystem, installiert wird. Das sind etwa 70 ? im Jahr an Trink- und Schmutzwassergebühren weniger. Wird der Überlauf des Sammeltanks statt an das
Kanalnetz an eine Versickerungsanlage angeschlossen, kann außerdem die Niederschlagswassergebühr gespart werden. Auch das Entsiegeln von Flüssen wird in Bonn und anderen Städten belohnt: Werden für befestigte Flächen poröse Materialien verwendet, durch die das
Regenwasser in den Boden dringen kann statt in die
Kanalisation abzufließen, kann die Niederschlagswassergebühr gesenkt werden. Und wer sein Dach begrünt, kann in Bonn bis zu 50 Prozent der Niederschlagswassergebühr einsparen
SeitenanfangAbwasserkanal
Transportsystem für Abwässer
Der
Abwasserkanal ist ein Transportsystem zum Ableiten bzw. Weiterleiten von Abwässern jeglicher Art. Es gibt verschiedene Bauweisen; im allgemeinen kann man nach geschlossener und offener Kanalisierung unterscheiden. In den meisten Fällen erfolgt eine Weiterleitung von Schmutzwässern durch einen
Abwasserkanal in entsprechende
Aufbereitungsanlagen bzw.
Kläranlagen.
SeitenanfangAbwasserreinigung
Reinigung von
Abwasser in Reinigungsanlagen.
Die
Abwasserreinigung oder -behandlung stellt die Gesamtheit aller Methoden und Verfahren dar, die in Klär- oder kleineren Reinigungsanlagen zum Einsatz kommen, um Abwässer von ihren Verunreinigungen zu befreien. Ziel ist die gefahrlose Einleitung der gereinigten Abwässer in Flüsse und Seen.
SeitenanfangAbwasserzweckverband
Verband mit der Aufgabe der Betreibung von Anlagen zur
Abwasseraufbereitung
Die
Abwasserzweckverbände haben die Aufgabe, die im jeweiligen Verbandsgebiet anfallenden häuslichen, gewerblichen, industriellen Abwässer und Oberflächenwasser zu sammeln, in einer
Kläranlage zu reinigen sowie die anfallenden Schlamm- u. Abfallstoffe abzuführen und unschädlich unterzubringen. Der Verband plant, erstellt, betreibt, unterhält und erneuert die zur Erfüllung der Verbandsaufgaben notwendigen Anlagen und Einrichtungen. Mitarbeiter von
Abwasserzweckverbänden üben zum Teil eine ehrenamtliche Tätigkeit aus.
SeitenanfangAbwärme
Verlust bei
Energieumwandlungsprozessen
Bei den meisten
Energieumwandlungsprozessen wird die im
Primärenergieträger enthaltene
Energie nicht vollständig genutzt. Es entsteht Abwärme in Form von warmer
Luft oder von warmem
WasserSeitenanfangAbzweigleitung
Leitungsteil von der
Verbrauchsleitung zur Geräteanschlussarmatur
Die Abzweigleitung transportiert das Medium (
Erdgas) direkt zum Verbrauchsgerät und damit zur Anschlussarmatur.
SeitenanfangAciditätseintrag
Einbringen von säurehaltigen Stoffen in eine Flüssigkeit
Die Acidität ist eine Größe zur Beurteilung des Säuregehaltes einer Flüssigkeit, d.h. sie ist ein Maß für die Konzentration der freien
Ionen. Als Aciditätseintrag wird das Einbringen von säurehaltigen Stoffen in eine Flüssigkeit bezeichnet. Zum Beispiel ist das Abtragen von säurehaltigen Bodenmassen am Ufer durch Böschungsbewegungen ein Aciditätseintrag
SeitenanfangAdapter
Steckverbinder Falls Geräte oder Baugruppen nicht passgenau gestaltet wurden, setzt man zur Koppelung eine elektrische Anpassungsschaltung (Adapter) dazwischen.
Seitenanfang Ader
Aufbauelement von Kabeln und Leitungen
Zusammen mit einem
Leiter und einer Isolierhülle bildet die Ader ein Aufbauelement von Kabeln und Leitungen. Wegen der erforderlichen hohen
Leitfähigkeit benutzt man ausschließlich Kupfer als
Leiterwerkstoff. Die Isolierhülle kann sich aus unterschiedlichen Materialien zusammensetzen. Bei Fernmeldekabeln und -leitungen z.B. besteht sie aus Papier, Styroflex oder Polyäthylen.
SeitenanfangAdiabatisch
Adiabatisch
Ein Vorgang verläuft adiabatisch, wenn bei ihm keine
Energie in Form von
Wärme übertragen wird.
SeitenanfangAgenda 21
Weltweites Aktionsprogramm zur
Ressourcenschonung.
Agenda 21 heißt ein weltweites Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Das Dokument wurde auf einer Konferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro (Rio-Konferenz) von mehr als 170 Staaten verabschiedet. In 40 Kapiteln werden alle wesentlichen Politikbereiche einer sozialen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development) angesprochen. Das Aktionsprogramm enthält detaillierte Handlungsaufträge, um einer weiteren Verschlechterung der Situation auf der Erde in diesen Bereichen entgegenzuwirken, eine schrittweise Verbesserung zu erreichen und eine nachhaltige Wahrung der natürlichen
Ressourcen, unter anderem von
Wasser, sicherzustellen.
SeitenanfangAkku
Kurzform von Akkumulator = Sekundärelement
Der Akku ist ein galvanisches Element, dass die über ein Ladegerät zugeführte elektrische
Energie als chemische
Energie speichert. Beim Anschluss eines Verbrauchers wird diese als elektrische
Energie wieder abgegeben. Diese Vorgänge, welche mit Aufladung und Entladung bezeichnet werden, sind reversibel, so lange, bis die
Elektroden durch äußere Einflüsse oder unerwünschte Reaktionen unbrauch
bar geworden sind. Man unterscheidet z.B. Blei-,
Nickel-Eisen- u.
Nickel-Kadmium-Akkus.
SeitenanfangAktivkohle
dient zur Reinigung und
Filterung in der
Gas- und Trinkwasseraufbereitung
Die Herstellung erfolgt aus
Holz-, Braun- oder Steinkohle. Sie wird in der
Gas- und Trinkwasseraufbereitung sowie in der
Abluftreinigung verwendet. Aktivkohle wird als Adsorptionsmittel mit einer großen, spezifischen Oberfläche bezeichnet. Dadurch übernimmt sie eine Reinigungs- und
Filterwirkung.
SeitenanfangAktivkohlefilter
Aktivkohlefiltration
Filtersystem zur Bereinigung des
Wassers von Herbiziden und Pestiziden.
Vorgang bei der
Wasseraufbereitung:
Absorption von organischen Mikroverbindungen, Entfernung des Restozons.
Aktivkohlefilter mit loser oder gepresster
Aktivkohle sollen Schadstoffe wie Herbizide und Pestizide herausfiltern. Die
Aktivkohle entfernt aus dem
Wasser zusätzlich schlechten Geruch und Geschmack, reduziert organische Schadstoffe (z.B. Pestizide) und Schwermetalle (z.B. Kupfer, Blei). Lebensnotwendige Mineralien wie Calcium und Magnesium (
Wasserhärte) bleiben bei diesen Systemen erhalten. Besitzen diese gesinterten Monoblock
Filter Porengrößen (Feinheiten) < 0,5 Mikrometer können sie Bakterien filtern. Den meisten
Aktivkohlefiltern wird jedoch nur eine eingeschränkte Wirksamkeit bescheinigt.
Seitenanfang AKW
A
KW ist die Abkürzung für
Atomkraftwerk
Ein
Atomkraftwerk (A
KW) ist eine Anlage zur Gewinnung von elektrischer
Energie durch
Kernspaltung Die
Wärme, die bei der
Kernspaltung entsteht, wird auf ein
Kühlmedium übertragen, wodurch dieses erwärmt wird und Dampf erzeugen oder direkt Turbinen antreiben kann.
SeitenanfangAllokation
Allokation, die Bindung oder Verteilung von
Ressourcen in oder auf unterschiedliche(n) Verwendungen
Eine effiziente Allokation ist das Ergebnis eines zielorientierten Einsatzes von
Ressourcen (Produktionsfaktoren), der auf der Grundlage von Erwägungen über die jeweils dringlichste (oder ertragreichste) Faktornutzung erfolgt.
SeitenanfangAllokationsverfahren
Alternative Energien
Solarenergie, Wasserkraft, Windkraft etc.
Darunter versteht man all die Energieformen, welche nicht auf fossilen Brennstoffen basieren, wie z.B. Solarenergie, Wasser- und Windkraft.
Mehr zum Thema bei SWB.
SeitenanfangAlternativenergie
Altwasser
Abschnitt eines
Gewässers, der nicht fließt.
Teil eines
Fluss- oder
Bachlaufes, der bei einer
Fluss- oder
Bachbegradigung vom fließenden
Gewässer abgeschnitten wurde. Wichtiger Lebensraum z.B. für
Wasservögel, Amphibien und Libellen.
SeitenanfangAmerican Waterworks
American Waterworks Association
Organisation für Versorgung und Qualität von Trinkwasser in Nordamerika. (quality and supply of drinking water in North America and beyond).
Die Vereinigung
AWWA (American Water Works Association) wurde 1881 gegründet und hat zur Zeit mehr als 50.000 Mitglieder. Die Nonprofit-Organisation (NPO) versteht sich selbst als wissenschaftliche und der Fortbildung (Education) verschriebene Organisation, die insbesondere die Verbesserung von Trinkwasserqualität und Versorgung zur Aufgabe hat. Im folgenden finden Sie die Selbstbeschreibung der
AWWA: "
AWWA is the authoritative resource for knowledge, information, and advocacy to improve the quality and supply of drinking water in North America and beyond.
AWWA is the largest organization of water professionals in the world.
AWWA advances public health, safety and welfare by uniting the efforts of the full spectrum of the drinking water community. Through our collective strength we become better stewards of water for the greatest good of the people and the environment The American Water Works Association (
AWWA) is an international nonprofit scientific and educational society dedicated to the improvement of drinking water quality and supply.
AWWA is defined by six core competencies, through which we communicate and interact with all of our audiences. More information about each competency is available by clicking the links listed across the top of every page on the Web site. (Anm. d. Rd.: Communications, Conferences, Education & Training, Science & Technology; www.awwa.org) Together, the competencies distinguish
AWWA as the authoritative resource for knowledge, information, and advocacy to improve the quality and supply of drinking water in North America and beyond. Founded in 1881,
AWWA is the largest organization of water supply professionals in the world. Its more than 50,000 members represent the full spectrum of the drinking water community: treatment plant operators and managers, scientists, environmentalists, manufacturers, academicians, regulators, and others who hold genuine interest in water supply and public health. Membership includes more than 4,000 utilities that supply water to roughly 180 million people in North America." (
Quelle www.awwa.org)
SeitenanfangAmmonium
NH4
NH4 entsteht zum Beispiel beim biologischen
Abbau organischer
Stickstoffverbindungen. Im Trinkwasser ist es für den Menschen relativ ungiftig, doch weist die Existenz auf die bakterielle Zersetzung von Harnstoff und Proteinen hin. Für Trinkwässer sind daher nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation von 1971 0,005 Milligramm/Liter Ammonium zulässig. Um den Ammoniumgehalt im
Abwasser zu senken, wird mit Hilfe von nitrifizierenden Bakterien Ammonium in Nitrat umgewandelt.
SeitenanfangAmpere
Maßeinheit der elektrischen
Stromstärke (André Marie Ampère, 1775 - 1836, franz. Physiker)
Ein Ampere [A] ist die Stärke eines zeitlich unveränderlichen elektrischen
Stromes, der, durch zwei im Vakuum parallel im Abstand von 1 Meter voneinander angeordnete, geradlinige, unendlich lange
Leiter von vernachlässig
bar kleinem kreisförmigem Querschnitt fließend, zwischen diesen
Leitern je 1 Meter
Leiterlänge die
Kraft 0,0000002 Newton hervorruft.
SeitenanfangAmperstunde
physikalische Einheit der elektrischen
Ladung Die
Amperestunde gibt z.B. die gespeicherte
Ladung in einem
Akku oder einer
Batterie an. Sie wird aus
Stromstärke und Zeit berechnet.
SeitenanfangAmplitude
amplitudo (lat.) = Größe, Weite
Amplitude nennt man den Höchstwert bei einer
Sinusgröße Dabei ist es unabhängig, ob dieser Wert im positiven oder negativen Bereich der Zeitachse liegt.
SeitenanfangAnbieterwechsel
Änderung des
Stromversorgers durch den Verbraucher
Durch die
Liberalisierung im
Strommarkt kann man in Deutschland seit 1998 seinen
Energieversorger frei wählen. Das bedeutet, dass man den
Strom nicht mehr zwangsläufig von den Stadtwerken beziehen muss, sondern zu einem anderen regionalen oder überregionalen Anbieter wechseln kann.
SeitenanfangAnbohrgerät
Ein Gerät zur Herstellung eines Rohrleitungsabzweiges
Dieses Gerät dient zur Herstellung eines Abzweiges an einer Rohrleitung, die unter Druck steht, also mit
Erdgas gefüllt ist. Die
Gasversorgung muss dabei nicht unterbrochen werden. Die Technik wird z.B. angewendet, wenn neue
Gasabnehmer an eine bestehende
Erdgasleitung angeschlossen werden.
SeitenanfangAnlagenfernüberwachung
Kontrolle von Heizanlagen über eine Servicefirma
Bei der
Fernüberwachung einer Heizungsanlage werden über eine zusätzliche Schnittstelle die Anlagendaten, welche die
Regelung des Heizkessels meldet, an ein Faxgerät, einen Cityruf oder eine PC-
Leitstelle einer Servicefirma übertragen. Die Servicefirma kann dadurch den Betrieb der Anlage kontrollieren und bemerkt Störungen sofort. Bei Bedarf kann auch das Heizungsprogramm über PC-
Leitstelle oder Telefon umgeschaltet werden.
SeitenanfangAnode
positive Elektrode (griech. = Aufstieg)
Die positive Elektrode in einem
Stromkreis oder auch der positive Pol einer elektrischen
Stromquelle wird als Anode bezeichnet. An ihr treten negative
Ladungsträger aus Flüssigkeiten oder
Gasen auf den festen
Leiter über oder aus ihr treten positive
Ladungsträger aus.
SeitenanfangAnschlusskosten
Kosten für die Erstellung eines
Gashausanschlusses
Die Anschlusskosten sind die Kosten, mit denen sich die
Hausanschlussnehmer an der Erstellung oder an der Veränderung eines
Gashausanschlusses zu beteiligen hat. Die Kosten sind regional unterschiedlich. Bei Fragen kann man sich an sein Versorgungsunternehmen wenden.
SeitenanfangAnschlussleistung
Anschlusswert Anschlussleistung (
Anschlusswert) ist die Summe der Nennleistungen aller beim Anschlussnehmer vorhandenen Einrichtungen einer bestimmten Verbrauchsart.
Seitenanfang Anschlusspunkt
Ort des Anschlusses
Der Anschlusspunkt legt den Ort fest, an dem ein
Gasanschluss in eine bestehende Leitung installiert wird. Dabei ist es unabhängig, ob
Erdgas zu- oder abgeführt wird.
SeitenanfangAnschlusswert
Volumenstrom an
Brenngas in m³/h eines
Gasgerätes bei Nennwärmebelastung
Unter dem Anschlusswert versteht man den
Volumenstrom an
Brenngas in m³/h eines
Gasgerätes bei Nennwärmebelastung.
Seitenanfang Antenne
siehe auch
Sender Eine Antenne ist eine besondere Form eines elektromagnetischen
Schwingkreises. Sie dient z.B. als Sendeantenne der Ausstrahlung größerer
Leistungen in Form wechselnder elektrischer und magnetischer Felder, welche in der Empfangsantenne die
Elektronen zum Schwingen anregen und damit drahtlos
Leistungen übertragen.
SeitenanfangAntiklinale
Geologisch günstige Struktur zur Errichtung eines
Porenspeichers
Porenspeicher werden zur
Speicherung von
Erdgas angelegt. Dazu werden geologische Strukturen wie zum Beispiel Verwerfungen, Stratigraphische Fallen und Antiklinale genutzt. Antiklinale werden auch als Gewölbekuppel bezeichnet. Dabei bildet eine gasdichte Schicht eine Kuppel, unter der
Erdgas gespeichert werden kann.
SeitenanfangArbeit
Wenn eine
Kraft einen Körper um eine bestimmte Distanz verschiebt, verrichtet sie Arbeit am Körper.
Die physikalische Arbeit ist eine
Energiemenge, die von einem System in ein anderes System übertragen wird. Es erfolgt eine Übertragung durch das Wirken einer
Kraft entlang eines Weges. Arbeit ist also wegabhängig und damit auch eine Prozessgröße. Sie ist das Produkt von
Kraft und Weg und wird in der SI -Einheit
Joule angegeben. Wenn eine
Kraft einen Körper um eine bestimmte Distanz verschiebt, verrichtet sie Arbeit am Körper, die als
Energie in diesem gespeichert oder weitergegeben wird.
SeitenanfangArbeitsentgelt
Arbeitspreis Erdgas
Entgelt für Gasmenge Entgelt, welches für eine Abrechnungseinheit (m³ oder kWh) der abgegebenen Gasmenge berechnet wird.
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SeitenanfangArbeitspreis Strom
Strompreis pro Kilowattstunde
Der Arbeits- oder Verbrauchspreis gibt an, wie teuer eine Kilowattstunde Strom ist. Er wird in Cent pro Kilowattstunde berechnet und auf der Stromrechnung extra aufgeführt. Unterschieden wird zwischen Tag- und Nachttarif oder Haupttarif (-zeit) oder Nebentarif (-zeit). Der Arbeitspreis muss für private Endverbraucher als Bruttobetrag angegeben werden. Dieser Betrag beinhaltet die Mehrwertsteuer, Konzessionsabgabe und die Ökosteuer.
Mehr Informationen mit einem Klick.
SeitenanfangArbeitspreis Trinkwasser
Preis pro Kubikmeter Trinkwasser
Teil des Preises (Tarifes) für die Nutzung von Wasser, der von den Wasser- bzw. Stadtwerken (Wasserversorgern) festgelegt wird. Der Arbeitspreis wird in ?/m³ angegeben und ist der Preis, der für das verbrauchte Trinkwasser von den Haushalten zu zahlen ist.
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SeitenanfangArbitragegeschäfte
Nutzung von Preisdifferenzen auf unterschiedlichen Märkten
Unter Arbitragegeschäften versteht man die Nutzung von Preisunterschieden von Produkten auf verschiedenen Märkten. Die Märkte können räumlich, zeitlich und substantiell differieren. Diese Geschäfte sind risikolos und werden auch als Back to Back Geschäfte bezeichnet.
SeitenanfangArtesischer Brunnen
Künstliche
Wasserquelle
Wenn sich das
Grundwasser zwischen zwei wasserundurchlässigen Schichten befindet, bildet sich ein
Überdruck Durch Anbohren der obenliegenden undurchlässigen Schicht an einer Stelle, die unter dem
Grundwasserzufluss liegt, kommt es zu einem Druckausgleich, der das
Wasser selbständig nach oben steigen lässt. In der französischen Grafschaft Artois (lat. Artesium)wurde im Jahre 1126 erstmals solch ein
Brunnen angelegt und danach benannt. Die artesischen
Brunnen sind in den trockenen Gebieten der Erde von wirtschaftlicher Bedeutung.
SeitenanfangAtmosphärische Brenner
Transport der
Verbrennungsluft mit Hilfe eines sich ausbildenden Unterdruckes des
Gasstromes in die Brennkammer
Ohne Gebläse ist diese Art von
Brenner besonders geräuscharm. Bei dieser Technologie wird die
Verbrennungsluft mit Hilfe eines sich ausbildenden Unterdruckes des
Gasstromes in die Brennkammer befördert. Bei atmosphärischen
Vormischbrennern wird die
Verbrennungsluft und das
Gas bereits vor dem Brennraum gemischt und dann in die Brennkammer geleitet. Für kleine bis mittlere
Kesselleistungen werden meist
Gasbrenner ohne Gebläse verwandt. Für große thermische
Leistungen werden
Gasgebläsebrenner eingesetzt.
SeitenanfangAtom
kleinstes, unzerleg
bares Teilchen eines chemischen Urstoffes
Der Atomkern enthält gleichartige elektrisch positiv geladene
Protonen und elektrisch neutrale Neutronen. Die Hülle besteht aus elektrisch negativ geladenen
Elektronen. Nach Außen verhalten sich Atome elektrisch neutral, da die Anzahl der
Protonen und
Elektronen gleich ist. Die Anzahl der
Protonen ist charakteristisch für die Art des Elements. So hat beispielsweise jedes Gold-Atom 79
Protonen. Unterscheidet sich die Anzahl der
Protonen und der
Elektronen so spricht man von einem
Ion Atome eines Elements und unterschiedlicher Anzahl von Neutronen bezeichnet man als Isotope. Im Allgemeinen besitzt jedes Element ein oder wenige stabile Isotope, während die anderen Isotope radioaktiv (d. h. instabil) sind und früher oder später zerfallen. Es gibt auch Elemente, bei denen alle Isotope instabil sind und zerfallen. Verbinden sich Atome gleicher oder verschiedener Art, so bezeichnet man dies als
Molekül (z.B.:
H2O, O2).
SeitenanfangAtomenergie
auch
Kernenergie Freigesetzte
Energie durch Kernreaktionen eines
Atomkerns
Die bei Kernreaktionen eines
Atomkerns freigesetzte oder freisetz
bare
Energie wird als
Atom- oder
Kernenergie bezeichnet. Gleichzeitig wird damit die technisch nutz
bare
Energie benannt, die aus
Atomkernprozessen gewonnen wird. Zu den
Atomkernprozessen zählen die Spaltung schwerer
Atomkerne sowie die Verschmelzung leichter
Atomkerne.
SeitenanfangAtomkraft
Erzeugung von
Wärme durch Spaltung von Uran
Die Erzeugung von
Wärme und die damit verbundene Erzeugung von
Strom durch
Stromgeneratoren ist ein Prozess, der im Kernkraft- oder
Atomkraftwerk abläuft. Dabei wird radioaktives Uran-235 gespalten und
Wärme freigesetzt, die wiederum
Gas unter Druck setzt. Das Uran ist in sogenannten Pellets enthalten, die wiederum in Brennstäben versiegelt werden. Der Anteil des Urans in den Pellets beträgt 3 Prozent.
SeitenanfangAtomkraftwerk
Atomstrom
Erzeugung in
Kernkraftwerken
Atomstrom wird in
Kernkraftwerken erzeugt.
Als
Kernkraftwerk bezeichnet man ein
Kraftwerk, das überwiegend der
Stromversorgung dient. Bei einem
Kernkraftwerk wird die bei der
Kernspaltung in einem Reaktor freigesetzte Kernbindungsenergie in
Wärme und über einen
Wasser-Dampf-Kreislauf mittels Turbine und
Generator in elektrische
Energie umgewandelt.
SeitenanfangAufbereitung
Veränderung von
Wasser zu unterschiedlichen Verbrauchszwecken; siehe
Wasseraufbereitung
SeitenanfangAufstellraum
Raum in dem ein
Gasgerät aufgestellt und betrieben wird.
Der Aufstellraum ist der Raum, in dem sich ein
Gasgerät befindet und betrieben wird. Für Aufstellungsräume gelten bestimmte bauliche und sicherheitstechnische Vorschriften. Dies sind die Musterfeuerungsverordnung (MFeuV) bzw. Länderfeuerungsverordnung und die Technischen Regeln für
Gas-Installationen (DV
GW-TRGI 86/96)
SeitenanfangAuftrieb
Druckgewinn über die Höhe infolge
Dichteunterschiede
Auftrieb ist der Druckgewinn über die Höhe infolge von
Dichteunterschieden, z.B. zwischen der kälteren, schweren
Wassersäule im
Rücklauf und der wärmeren, leichten
Wassersäule im
Vorlauf einer Heizungsanlage. Er trägt zur Heizwasserumwälzung bei (thermodynamischer Umtriebsdruck). In modernen Heizanlagen wird der
Wasserumlauf vorzugsweise durch die Umwälzpumpe realisiert.
SeitenanfangAuftriebsquellen
Quellenart
Auftriebsquellen ergeben sich, wenn
Grundwasser unter
Spannung (hydrostatisch) infolge Schichtverengung bzw. Lagerungsstörungen aufsteigt oder durch
Gase (
Wasserdampf, Kohlensäure usw.) aufgetrieben wird. Siehe auch
QuelleSeitenanfang Ausdehnungsgefäß
verhindert unzulässigen
Überdruck in
Wasserheizungen
Dies ist eine
Sicherheitseinrichtung in
Wasserheizungen, um unzulässigen
Überdruck im System zu verhindern. Bei geschlossenen Warmwasserheizungen werden Membran-Ausdehnungsgefäße verwendet, um die Ausdehnung des Heizungswasser infolge der Erwärmung aufnehmen zu können.
SeitenanfangAusfrieren
Abtrennungsvorgang zweier Stoffe
Durch Abkühlung werden Stoffe aus einem flüssigen oder gasförmigen Gemisch abgetrennt. Dadurch scheiden sich einzelne Bestandteile in fester Form ab.
SeitenanfangAushilfsenergie
Notversorgung mit
Strom Sollte ein Lieferant die
Stromversorgung des Kunden nicht sicherstellen, ist der
Netzbetreiber bereit, Aushilfsenergie zu liefern, um die unterbrechungsfreie
Stromversorgung des Kunden zu gewährleisten. Die Lieferung von Aushilfsenergie erfolgt längstens für drei Monate nach Ausfall der
Stromversorgung durch den Lieferanten. . Bis dahin sollte der Kunde einen neuen Lieferanten gefunden haben.
Seitenanfang Auslandsschutzklausel
gilt bis 31.12.2006
Diese Klausel besagt, dass die deutschen
Netzbetreiber ausländischen
Stromversorgern den Zugang zu ihren Netzen verweigern können, wenn in dem betreffenden Land die
Liberalisierung nicht wie in Deutschland fortgeschritten ist. Die Auslandsschutzklausel gilt bis zum 31. Dezember 2006.
SeitenanfangAusspeisemenge
Gasmenge die aus dem Netz geleitet wird
Die Ausspeisemenge stellt die
Gasmenge dar, die innerhalb einer Zeiteinheit aus dem Netz geleitet wird. Die Messung dieser Menge erfolgt an den sogenannten
Ausspeisepunkten.
Seitenanfang Ausspeisepunkt
Entnahmepunkt des
Erdgases
Im Rahmen der Verbändeverein
barungen
Gas müssen beim Zugang zu den Netzen der
Gasversorgungsunternehmen verschiedene Angaben, wie zum Beispiel maximal vorzuhaltende
Leistung, Einspeisepunkt, Ausspeisepunkt, Zeitraum usw., vorliegen. Als Ausspeisepunkt bezeichnet man dabei den Punkt im Netz, an dem ein Kunde dem Netz
Erdgas physisch entnimmt.
SeitenanfangAusspeisung
Punkt der
Gasausleitung
Ausspeisung ist die
Gasausleitung aus einem bestehenden
Gasversorgungnetz. Der Ort der Ausspeisung kann eindeutig festgelegt und die
Gasmenge gemessen werden.
SeitenanfangAußentemperatursensor
dient witterungsgeführten Temperaturregelungen von Heizungsanlagen
Dieses Bauteil dient zur Erfassung der Führungsgröße Außentemperatur bei witterungsgeführten Temperaturregelungen von Heizungsanlagen. Er wird normalerweise an der Nord- oder Nordwestwand des Gebäudes angebracht. Er sollte etwa 2 bis 2,5 m über dem Boden, für mehrgeschossige Gebäude etwa in der oberen Hälfte des zweiten Geschosses angebracht werden.
SeitenanfangAußenwandfeuerstätte
Gasgerät mit geschlossener
Verbrennungskammer
Eine Außenwandfeuerstätte ist ein
Gasgerät, bei dem das
Erdgas in einer geschlossenen
Verbrennungskammer verbrannt wird und deren
Verbrennungsluft und
Abgasleitungen über eine gemeinsam genutzte Windschutzeinrichtung ins Freie geführt werden.
Seitenanfang Außenwandheizer
AWWA